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1. Oktober 2013 um 08:06

Psychische Fähigkeiten

Psychische Fähigkeiten als Teilkomponente der Wettkampfvorbereitung

Mit psychischen Fähigkeiten ist beispielsweise die mentale Vorbereitung auf den Wettkampf gemeint. Wie ernst nehme ich den sportlichen Wettkampf, wie sehr strenge ich mich an und inwiefern bin ich bereit mich zugunsten des Erfolgs zu quälen. Spitzensportler unterscheiden sich von weniger hoch qualifizierten Athleten nicht nur durch ein höheres physisches und technisch-taktisches Leistungsvermögen, sondern auch durch die Fähigkeit im Wettkampf über sich hinauszuwachsen.

Unter Psychischen Fähigkeiten ist auch die Persönlichkeit des Sportlers gemeint. Hierbei spielen Faktoren wie Motivation, Leistungsbereitschaft Willensstärke, Teamgeist und Stressresistenz mit ein. Es gilt der Leitsatz, dass die mentale Vorbereitung und die richtige positive Herangehensweise an den Wettkampf einen erfolgreichen Athleten von einem weniger erfolgreichen Athleten unterscheiden.

Im Wettkampf steigern sie sich in einen sogenannten „Flow-Zustand“ Dadurch wird der Wettkampf ständig zu einer positiven Herausforderung. Der Flow bedeutet die vollkommene Konzentration auf die zu bewerkstelligende Aufgabe und befähigt zum Überschreiten der gewohnten Grenzen. Sämtliche Kräfte werden fokussiert und gebündelt um die bestmögliche Leistung zu erzielen.

Psychische Fähigkeiten: Eine Studie

Weiterhin ist bekannt, dass die Beteiligung möglichst vieler Sinne Lernprozesse erleichtert und das Behalten des Erlernten erleichtert. Studien in der Neurobiologie und Hirnforschung zeigten nun, dass Bewegung kognitive Prozesse begünstigt. Somit hilft Sport dabei Gehirnfunktionen aufzubauen und sogar Synapsen- und Neuriten in ihrer Kommunikation – dem hin und her wandern von Aktionspotentialen – beschleunigt und somit verbessert. Nicht nur die Medizin konnte diese Zusammenhänge beweisen. Geistes- und sozialwissenschaftlich orientierte Studien belegen, dass die kognitive Leistungsfähigkeit durch sportliche Betätigung gesteigert wird. In einer Studie im amerikanischen Raum konnte festgestellt werden, dass Kinder, die schwache Leistungen in der Schule hatten durch Sporttreiben ihre Leistungen deutlich verbesserten. So wurden 40 Kinder und Jugendliche in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 musste täglich eine Stunde Sport treiben. Gruppe zwei durfte nur 40 Minuten sportlichen Aktivitäten nachgehen, hatte dafür allerdings 15 % mehr Unterricht. Die schulischen Leistungen wurden bei Gruppe 1 besser.

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