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10. März 2013 um 23:02

Maximalkraft, Theorie

Die Maximalkraft wird in der Sportwissenschaft als Basiskraft angesehen. Alle anderen Kraftformen wie Schnellkraft, Kraftausdauer oder auch Reaktivkraft bauen auf der Ausprägung der Maximalkraft auf.

Die Maximalkraft, wird als größtmögliche Kraft definiert, die das Nerv-Muskel-System des Menschen willkürlich gegen einen Widerstand zur Entfaltung bringen kann.

Es gibt Studien, die zeigen, dass die Grenze der Maximalkraft sogar überschritten werden kann – das ist besonders in lebensbedrohlichen Situationen der Fall. Wird die Maximalkraft um zusätzliche Kraftreserven ausgereizt, spricht man von der Absolutkraft. Im Sport ist allerdings die reine Maximalkraft die limitierte Kraftgröße.

Statische und dynamische Maximalkraft

Ähnlich wie andere Kraftformen wird auch die Maximalkraft in dynamische und statische Komponenten unterteilt. Mit der statischen Maximalkraft ist die Haltekraft gemeint, die notwendig ist, um gegenüber einem unüberwindbaren Widerstand die größtmögliche Kraft auszuüben.

Ist von der dynamischen Maximalkraft die Rede, meint man die Stoßkraft, die sich innerhalb von Bewegungen entfaltet und aufgrund ihrer enormen Beanspruchung nur einmal in dieser Form durchzuführen ist, zumindest unter den vorher festgelten Bedingungen.

Exzentrische und konzentrische Maximalkraft

Die dynamische Maximalkraft wird zudem noch einmal in exzentrische und konzentrische Einheiten eingeteilt. Gut erklären lassen sich die Unterschiede beider Kraftformen wie folgt: Für die konzentrische Form ist charakteristisch, das sich die beteiligten Muskeln verkürzen, das heißt eine Längenabnahme zwischen Ursprung und Ansatz während einer Bewegung zu verzeichnen ist.

Bei der exzentrischen Maximalkraft verhält es sich genau umgekehrt: Die Bewegung ist durch einen Längenzuwachs der beteiligten Muskeln gekennzeichnet. Ein Beispiel für eine exzentrische Kraftentwicklung ist die Gegenbewegung eines Klimmzuges. Beim Herablassen des Körpers bremst der Bizeps durch seine Kontraktion die Bewegung ab.

Voraussetzungen für die Ausprägung der Maximalkraft

Die Ausprägung der Maximalkraft ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. In der Sportwissenschaft durch zahlreiche Studien bestätigt, ist die Theorie, dass aufgrund der Bewegung die Maximalkraft stärker zur Endfaltung kommen kann, als beispielsweise die statische Maximalkraft.

Endscheidend dabei ist die Verkürzungsgeschwindigkeit der involvierten Muskelgruppen. Je schneller ein Muskel sich verkürzen oder verlängern kann, umso bessere Voraussetzungen schafft er, eine hohe Maximalkraft auszulösen.

Physiologische Kriterien sind vor allem der Muskelfaserquerschnitt, die Muskelfaseranzahl und die Muskelfaserverteilung. Zudem wird die Ausprägung der Maximalkraft auch von der Muskelkoordination beeinflusst. In diesem Zusammenhang spielen die intramuskulären (Zusammenspiel der Muskelfasern im Muskel) und die intermuskulären Muskeln (Zusammenspiel unterschiedlicher Muskeln) eine wichtige Rolle.

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Kategorie: Krafttraining – Autor: kd
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26. Februar 2013 um 11:22

Die Kraft, Theoretische Ansätze

Kraft wird als eine konditionelle Fähigkeit beschrieben, äußere Widerstände zu überwinden, denen Stand zu halten oder ihnen nachzugeben. Insbesondere das Zusammenspiel zwischen Zentralen Nervensystem und den Muskeln spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Auch die Kraft steht mit den anderen elementaren konditionellen Fähigkeiten der Ausdauer und Schnelligkeit in starker Wechselbeziehung. Ausdruck dessen sind die vielen Zwischenformen der konditionellen Fähigkeiten wie die Kraftausdauer oder die Schnellkraft. Sehr eng miteinander in Beziehung stehen die Bewegungsschnelligkeit und die Kraft.

Ausdauer vs. Kraft

Im physikalischen Sinne ist die Kraft das Ergebnis von Masse und Beschleunigung. Die Verbindung zwischen Ausdauer und Kraft ist dagegen im Sport eher marginal ausgeprägt. Im Gegenteil: Ein Ausdauertraining steht einem Krafttraining sehr oft entgegen. Sportler wie Gewichtheber beispielsweise sind bei einem guten Krafttraining in der Regel nicht in der Lage, gute Ausdauerleistungen zu erbringen. Das zeigt, dass Ausdauer und Kraft in den meisten Sportarten mit dem Ziel der Leistungssteigerung nur sehr schwer vereinbar miteinander sind.

Maximalkraft, Schnellkraft und Kraftausdauer

3 Grundformen dominieren aus sportlicher Sicht die sportliche Fähigkeit der Kraft. Die Maximalkraft, die Schnellkraft und die Kraftausdauer. In vielen Lehrbüchern wird auch die Reaktivkraft als eigenständige Kraftgröße angesehen. Reaktivkraft ist die Fähigkeit, einen Impuls im Dehnungs-Verkürzungszyklus zu erzeugen – sehr oft wird die Reaktivkraft aber auch der Schnellkraft zugeordnet.

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Kategorie: Theorie – Autor: kd
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31. Oktober 2012 um 16:59

Training der Fitness mit Kraftsport

Ein Synonyme für Fitness sind die Begriffe: Krafttraining, gesundheitliche Fitness, Fitnesstraining, körperliche Fitness und Krafttraining. Im Allgemeinen wird Fitness mit der körperlichen und geistigen Belastbarkeit eines Menschen gleichgesetzt, was bedeutet, dass der Begriff auf den physiologischen Aspekt reduziert wird.

Doch wenn man sich die Definition nach WHO anschaut, wird man feststellen, dass Fitness als Zustand des sozialen, psychischen und körperlichen Wohlbefindens beschrieben wird. Durch diese Definition ergibt sich, dass das Fitnesstraining und das Gesundheitstraining fließend ineinander übergehen, denn wer sich fit hält, fördert die Gesundheit. Fitnesstraining hat eine ganz klare Aussage:

  • Durch gezieltes Training der Ausdauer wird das Herz-Kreislauf-System optimiert.
  • Die Muskulatur wird aufgebaut.
  • Die Beweglichkeit wird durch gezieltes Stretching aufrechterhalten
  • Die Koordination wird trainiert.
  • Durch gezielte Entspannungstechniken werden die nervlichen Belastungen abgebaut.
  • Verständnis des Krafttrainings

    Beim Krafttraining wird von Satz und Serie gesprochen. Ein Satz entspricht hierbei einer Serie. Wenn von Wiederholung gesprochen wird ist damit die Anzahl der Wiederholungen einer Übung gemeint, die der Sportler beim Training absolvieren soll. Die Trainingspläne sind meist so aufgebaut, dass pro Trainingseinheit immer nur bestimmte Muskelgruppen trainiert werden. Daher ist es sinnvoll dreimal pro Woche zum Training zu gehen, damit alle Muskelgruppen beansprucht werden. Das Kreistraining fördert die Ausdauer und besteht aus mindestens sechs Übungen.

    Die Übung wird nur einmal gemacht und dann das nächste Gerät aufgesucht. Die Pausen zwischen den einzelnen Geräten sind sehr kurz, um das Herz-Kreislauf-System, die Fettverbrennung und den Muskelaufbau anzuregen. Ein elementarer Bereich des Trainings ist die Entwicklung der Kraft und bedeutet nicht nur Muskelkraft, sondern auch die Ausdauerkraft, die Schnelligkeit und die Reaktionsgeschwindigkeit.

    Daraus ergibt sich der Begriff der „Maximalkraft“. Im Krafttraining werden zwei unterschiedliche Methoden angewandt. Das komplexe Krafttraining dient zum Muskelaufbau und der Kraftausbildung. Die definierte Kraftentwicklung und bezieht sich auf die Maximalkraft, die Kraftausdauer, die Schnellkraft und die Reaktivkraft.

    Muskelaufbau der Rückenmuskulatur

    Wer Rückenprobleme hat, muss dafür sorgen, dass die Rückenmuskulatur aufgebaut und gestärkt wird. Dafür gibt es unterschiedliche Methoden, die sich auf die einzelnen Muskelpartien beziehen. Die obere Rückenmuskulatur trainiert man am Besten am Seilzug mit einer Stange. Die Menge der Gewichte hängt von der Kraft des Trainierenden ab. Im Sitzen wird die Stange entweder in den Nacken oder bis zur Brust gezogen.

    Es ist darauf zu achten, dass die Stange nicht zu weit nach unten gezogen wird, da sonst die gewünschte Muskulatur nicht beansprucht wird. Die Übung wird zu Anfang mit weniger Gewicht, aber dafür mehreren Wiederholungen ausgeführt. Die Übung wird dreimal wiederholt. Um sinnvoll zu trainieren, sollte man mit dem Fitnesstrainer einen Trainingsplan erarbeiten, der alle Muskelbereiche im Training abdeckt.

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