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8. April 2015 um 09:32

Unterschiedliche Ausdauerformen

Die Ausdauer eines Sportlers kann auf unterschiedliche Weise trainiert werden. Grundlage der unterschiedlichen Trainingseinheiten ist aber immer, für welche Sportart die Ausdauer benötigt wird. Ein Fußballspieler, ein Marathonläufer oder ein Sprinter benötigt jeweils andere Ausdauerfähigkeiten, um den Sport durchführen zu können. Es stellt sich jetzt natürlich die Frage, welche Ausdauerformen gibt es? Die Unterscheidung wird schnell klar, wenn darüber nachgedacht wird, wofür der Sportler die Energie benötigt. Beim Kugelstoßen und Sprinten muss kurzfristig viel Energie bereitgestellt werden. Daher bezieht sich das Ausdauertraining auf die Kurzzeitausdauer. Die meisten Ballsportarten erfordern eine mittelfristige Ausdauer, die weder kurzzeitig, noch über einen langen Zeitraum bereitgestellt werden muss. Dementsprechend sind die Trainingseinheiten auf die Mittelzeitausdauer aufgebaut. Für einen Marathonläufer hat die Langzeitausdauer eine große Bedeutung. Die bereitgestellte Energie des Körpers muss über einen langen Zeitraum auf dem gleichen Niveau gehalten werden. Daher wird in dem Bereich die Langzeitausdauer trainiert.

Die Ausdauer

Die Ausdauer eines Menschen ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig, die sich aus den biologischen Voraussetzungen begründen. Dazu gehören das Alter des Sportlers, die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislaufsystems und die Skelettmuskulatur. Um die Leistungsfähigkeit eines Sportlers zu steigern, ist wichtig, dass Kenntnisse darüber vorhanden sind, welche Ausdauerformen es gibt und für wen sich welches Training eignet. Mit kontinuierlichem Ausdauertraining sind Leistungssteigerungen von bis zu 50 Prozent möglich.

Trainingseinheiten

Welche Ausdauerformen es im Training gibt, bzw. wie sich diese gestalten, ist abhängig von der ausgeübten Sportart. Wichtig ist, dass eine Kombination aus den unterschiedlichen Ausdauerformen gefunden wird, um eine allgemeine Leistungssteigerung herbeizuführen.

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Kategorie: Theorie – Autor: kd

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18. März 2015 um 09:10

Unterschiedliche Trainingseinheiten im Sand

Die Trainingseinheiten im Sand können sich sehr unterschiedlich gestalten. Doch haben sie eines gemeinsam: sie steigern die Kondition und stärken die Muskulatur. Dadurch, dass die unterschiedlichen Trainingseinheiten auf Sand durchgeführt werden, gestaltet sich die Durchführung der Übungen deutlich schwerer, da der Sand nachgibt. Bei Trainingseinheiten, die auf sandigem Untergrund durchgeführt werden, werden die Schnellkraft und die Körperstabilisierung explizit trainiert. Die unterschiedlichen Bewegungsabläufe verhelfen den Spielern zu schnellen Reaktionen auf Spielsituationen.

Die Stabilisierung des Körpers durch Trainingseinheiten im Sand

Die Körperstabilisierung ist bei vielen Sportarten ein wichtiger Aspekt und sollte daher immer wieder in die unterschiedlichen Trainingseinheiten mit einfließen. Die Trainingseinheiten im Sand haben den Vorteil, dass die Durchführung deutlich schwerer fällt und der Sportler größeren Anforderungen ausgesetzt ist. Bei der ersten Übung, die im Sand durchgeführt wird, begibt sich der Sportler in den Vier-Füßler-Stand, indem er die Hände vor dem Körper auf dem Boden abstützt. Aus dieser Position heraus schiebt er die Hände so weit wie möglich nach vorne. Während der Durchführung bleibt der Rücken in gesteckter Haltung. Wenn das Endziel erreicht ist, zieht der Sportler die Arme wieder kraftvoll zu den Knien. Dabei wird der Rücken gebeugt. Die Übung wird acht bis zehn Mal durchgeführt.

Schnelligkeitstraining im Sand

Bei Trainingseinheiten im Sand kann für unterschiedliche Übungen eine Trainingsleiter zum Einsatz kommen. Die Trainingsabläufe können sich recht unterschiedliche gestalten, da es viele Möglichkeiten gibt, die Leiter zu durchlaufen oder zu durchspringen. Es können natürlich auch einfache Sprints oder Hürdenläufe durchgeführt werden.

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18. Januar 2015 um 08:57

Begriffserklärung Kondition

Die Begriffserklärung Kondition umfasst die Leistungsfähigkeit bzw. das Leistungsvermögen eines Sportlers. Gemeint sind damit im Allgemeinen die motorischen Fähigkeiten, die gleichermaßen gut ausgebildet sind. Dazu gehört die Kraft, die Ausdauer, die Beweglichkeit, Schnelligkeit und letztendlich die Koordination. Der spezielle konditionelle Zustand eines Sportlers beschreibt hingegen die optimalen Fähigkeiten, die für die ausgeführte Sportart wichtig sind. Durch allgemeines und gezieltes Konditionstraining wird die körperliche Leistungsfähigkeit deutlich gesteigert.

Konditionstraining

Aufgrund der Begriffserklärung Kondition bauen sich die unterschiedlichen Trainingseinheiten auf, die im Konditionstraining trainiert werden. Das Ziel der unterschiedlichen Übungen ist die Vergrößerung der konditionellen Leistungsfähigkeit. Umfassende Trainingseinheiten umfassen den Ausbau der Ausdauer, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Kraft. Fälschlicherweise wird aber die Kondition meist als Ausdauer bezeichnet, was aber nicht richtig ist. Denn Ausdauer ist ein Bereich des Konditionstrainings. Die unterschiedlichen Trainingseinheiten lassen sich in vielen Formen durchführen, da viele Bereiche abgedeckt werden. Weit verbreitet ist die Form des Ausdauer- und Fitnesstrainings. Dazu gehört Joggen, Schwimmen, Radfahren und Walking. Gezieltes Krafttraining gehört auch zu Trainingseinheiten zur Steigerung der Kondition. Pilates, Yoga und Strechting sind weitere Formen, um die Kondition zu verbessern. Dabei liegen die Trainingseinheiten auf der Beweglichkeit und der Rumpfkraft. Um sportspezifische Kondition im Leistungssport zu erziehen, kommt vielfach das Intervalltraining zum Einsatz.

Ausbau der konditionellen Fähigkeiten

Wie die Begriffserklärung Kondition beschreibt, wird der Leistungssportler durch gezieltes Konditionstraining deutlich fitter. Das Training der Kondition hat aber auch einen hohen Stellenwert im Freizeitsport. Denn gute konditionelle Voraussetzungen sorgen dafür, dass der Sportler deutlich leistungsfähiger in allen Bereichen wird.

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18. Dezember 2014 um 08:54

Ausdauerformen im Konditionstraining

Die unterschiedlichen Ausdauerformen im Konditionstraining sind bei den verschiedenen Mannschaftssportarten nicht alles. Vielmehr gehört auch ein gezieltes Techniktraining dazu. Doch die Kombination aus Ausdauer und Technik ergeben die optimalen Voraussetzungen für einen guten Spieler. Allerdings kommt es immer darauf an, mit welcher Altersgruppe das Konditionstraining durchgeführt wird. Wenn eine Bambini- und Kindermannschaft trainiert wird, stellt sich schnell heraus, dass ein gezieltes Ausdauertraining nur wenige Früchte trägt. Diese begründet sich darauf, dass bei Kindern und Jugendlichen bis zum 13. Lebensjahr sowohl das Herz, wie auch die Lungen noch wachsen. Dabei wächst die Lunge schneller als das Herz. Den Sauerstoff, den die Lunge aufnimmt, kann das Herz nicht schnell genug transportieren, da es dazu noch nicht in der Lage ist. Ab dem 13. Lebensjahr ist der Einsatz eines gezielten Konditionstrainings erst wirklich sinnvoll.

Unterschiedliche Ausdauerformen

Die speziellen Ausdauerformen im Konditionstraining unterteilen sich in drei Bereiche. Zum einen wird die Kurzzeitausdauer trainiert. Zum anderen umfassen die Trainingseinheiten Mittelzeitausdauer- und Langzeitausdauereinheiten. Im Kurzzeitausdauertraining wird der Körper über einen kurzen Zeitraum sehr hohen Belastungen ausgesetzt, die ihn an seine Belastungsgrenze bringen. Die Belastungszeiten liegen zwischen 35 Sekunden und 2 Minuten. Die Mittelzeitausdauer wird bei Wettkämpfen benötigt, die sich über einen Zeitraum von 2 bis 10 Minuten erstrecken. Gerade Triathleten und Marathonläufer müssen über eine gute Langzeitausdauer verfügen, da sie über einen längeren Zeitraum Energie bereitstellen müssen.

Training der Ausdauerformen

Die unterschiedlichen Ausdauerformen im Konditionstraining werden auf unterschiedliche Weise trainiert, um den Körper an die jeweilige Anstrengung und Energiebereitstellung zu gewöhnen. Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer guten, genau abgestimmten Kombination aus den unterschiedlichen Ausdauerformen.

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Kategorie: Theorie – Autor: kd

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18. September 2014 um 10:53

Was bedeutet eigentlich Kondition?

Im alltäglichen Gebrauch wird der Begriff Kondition mit Ausdauer gleichgesetzt, obwohl die Ausdauer nur einen Teilbereich darstellt. Das Wort Kondition kommt aus dem lateinischen und bedeutet in der Übersetzung „Bedienung“. Im Bezug auf den Sport bedeutet der Begriff Kondition die Fähigkeit Leistung in Kraft, Beweglichkeit und Schnelligkeit umzusetzen. Das spezifische Konditionstraining ist daher genau auf die jeweilige Sportart ausgelegt, die der Sportler durchführt. Der Trainer muss daher bei der Gestaltung der Trainingseinheiten darauf achten, dass die Anforderungen an die Kondition schwerpunktmäßig in jedem Training mit einfließen.

Steigerung der Ausdauer im Konditionstraining

Ausdauer bedeutet, dass der Sportler über einen längeren Zeitraum Belastungen standhält, ohne dass Ermüdungserscheinungen auftreten und ein Abbau der Leistung stattfindet. Durch gezieltes Ausdauertraining wird dem Körper zusätzlich ermöglicht, sich schneller zu regenerieren. Als allgemeines Gesundheitstraining dient die Ausdauer zur Steigerung der Kondition und zur Ankurbelung der Fettverbrennung.

Weitere wichtige Grundlagen für eine gute Kondition

Neben der Ausdauer spielen die Kraft und die Schnelligkeit eine große Rolle beim Training der Kondition. Durch das Zusammenspiel von Muskulatur und Nervensystem entsteht die Fähigkeit, Kraft zu entwickeln, um Widerstände wie beispielsweise Hanteln heben zu können. Eine konditionelle Fähigkeit, die im Training auch ausgebaut wird, ist die Schnelligkeit. Sie ermöglicht schnelle Reaktionen auf Einflüsse und Reize aus der Umwelt. Im Bezug auf Schnelligkeit wird zwischen komplexer und elementarer Schnelligkeit unterschieden. Wenn alle Fähigkeiten gleichermaßen in den unterschiedlichen Trainingseinheiten gezielt in Kombination trainiert werden, steht einer optimalen Kondition nichts im Wege.

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8. Oktober 2013 um 12:22

Veranlagungsbedingte Fähigkeiten

Vorteile des Körperbaus

Mit veranlagungsbedingten Fähigkeiten ist die Konstitution des Sportlers gemeint, also die Eignung für die jeweilige Sportart aufgrund des Körperbaus. Beispielsweise sind Basketballspieler tendenziell große kräftige Personen. Diese Art Körperbau ist in dieser Sportart ebenso wie beispielsweise im Rudern oder Volleyball sehr gefragt. Hingegen bringt diese Konstitution im Tischtennis oder Badminton, wo kurze wendige Bewegungen gefragt sind, wenige Vorteile.

Selektion im Leistungssport

Hinsichtlich der Talentsichtung sind auch konstitutive, anthropologische Merkmale wichtig. Gezielt wird so nach körperbaulichen Merkmalen gesucht, um ein sportliches Talent möglichst zu einer olympischen Sportart zu bringen. Dadurch sollte gewährleistet werden, dass bereits Kinder mit diesen geforderten Merkmalen für eine gewisse Sportart begeistert werden.

Ein wesentliches Problem bei dieser herangehensweise – bei der Sichtung und Förderung von jungen Sportlern – ist, dass die biologische Entwicklung bei heranwachsenden sehr unterschiedlich verlaufen kann. Des Weiteren ist es möglich, dass einige Kinder ihren Altersgenossen einfach etwas nur etwas „voraus“ sind. Nach Abschluss der Pubertät, holen diese das Talent wieder ein und die Selektion war für umsonst. Aussagen zur speziellen Eignung eines Athleten lassen sich somit erst mit statistischer Sicherheit nach Abschluss der Muturation treffen. Wie weitere Untersuchungen zeigten, neigen Kinder eher dazu die Sportart auszuführen, die sie bei ihren Eltern gesehen haben.

Somit wurde bewiesen, dass Kinder den Sport, der ihnen die meiste Freude bereitet bzw. für den sie sich entscheiden unabhängig von ihrer Konstitution ist. Wünschenswert ist zudem, dass nur derjenige eine gewisse Sportart ausführt, der sich auch damit identifizieren kann. Das schönste ist es doch unterm Strich, wenn ein Kind oder ein Jugendlicher sich für einen Sport entscheidet, diesen kontinuierlich ausführt, mit Ehrgeiz und Begeisterung trainiert und diesen schließlich zu seinem Beruf macht. Tatsächlich sind Spitzensportler in bestimmten Sportarten allerdings in ihren körperbaulichen Eigenschaften dominant. Oder haben Sie schon mal einen 1,50 m Basketballspieler in der NBA gesehen?

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1. Oktober 2013 um 08:06

Psychische Fähigkeiten

Psychische Fähigkeiten als Teilkomponente der Wettkampfvorbereitung

Mit psychischen Fähigkeiten ist beispielsweise die mentale Vorbereitung auf den Wettkampf gemeint. Wie ernst nehme ich den sportlichen Wettkampf, wie sehr strenge ich mich an und inwiefern bin ich bereit mich zugunsten des Erfolgs zu quälen. Spitzensportler unterscheiden sich von weniger hoch qualifizierten Athleten nicht nur durch ein höheres physisches und technisch-taktisches Leistungsvermögen, sondern auch durch die Fähigkeit im Wettkampf über sich hinauszuwachsen.

Unter Psychischen Fähigkeiten ist auch die Persönlichkeit des Sportlers gemeint. Hierbei spielen Faktoren wie Motivation, Leistungsbereitschaft Willensstärke, Teamgeist und Stressresistenz mit ein. Es gilt der Leitsatz, dass die mentale Vorbereitung und die richtige positive Herangehensweise an den Wettkampf einen erfolgreichen Athleten von einem weniger erfolgreichen Athleten unterscheiden.

Im Wettkampf steigern sie sich in einen sogenannten „Flow-Zustand“ Dadurch wird der Wettkampf ständig zu einer positiven Herausforderung. Der Flow bedeutet die vollkommene Konzentration auf die zu bewerkstelligende Aufgabe und befähigt zum Überschreiten der gewohnten Grenzen. Sämtliche Kräfte werden fokussiert und gebündelt um die bestmögliche Leistung zu erzielen.

Psychische Fähigkeiten: Eine Studie

Weiterhin ist bekannt, dass die Beteiligung möglichst vieler Sinne Lernprozesse erleichtert und das Behalten des Erlernten erleichtert. Studien in der Neurobiologie und Hirnforschung zeigten nun, dass Bewegung kognitive Prozesse begünstigt. Somit hilft Sport dabei Gehirnfunktionen aufzubauen und sogar Synapsen- und Neuriten in ihrer Kommunikation – dem hin und her wandern von Aktionspotentialen – beschleunigt und somit verbessert. Nicht nur die Medizin konnte diese Zusammenhänge beweisen. Geistes- und sozialwissenschaftlich orientierte Studien belegen, dass die kognitive Leistungsfähigkeit durch sportliche Betätigung gesteigert wird. In einer Studie im amerikanischen Raum konnte festgestellt werden, dass Kinder, die schwache Leistungen in der Schule hatten durch Sporttreiben ihre Leistungen deutlich verbesserten. So wurden 40 Kinder und Jugendliche in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe 1 musste täglich eine Stunde Sport treiben. Gruppe zwei durfte nur 40 Minuten sportlichen Aktivitäten nachgehen, hatte dafür allerdings 15 % mehr Unterricht. Die schulischen Leistungen wurden bei Gruppe 1 besser.

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24. September 2013 um 08:04

Die sozialen Fähigkeiten

Die sozialen Fähigkeiten: Eine Frage der Sportart?

Soziale Fähigkeiten sind vor allem im Teamsport gefragt. Egoismus ist beispielsweise im Fußball oftmals fehl am Platz. Dadurch, dass ein Spieler nie abgibt, gefährdet er das Wohl der gesamten Mannschaft und provoziert eine schlechte Stimmung.

Diese Eigenschaft wird nahezu in allen Teamsportarten, wie Basketball, Handball, Eishockey und Football nicht gewollt. Bereits im Kinder- und Jugendtraining wird diese Art der sozialen Kompetenz – das Miteinander, das Abspielen und gemeinsame kollektive Sporttreiben geschult. Auch im Laufsport macht jedes Training umso mehr Spaß, je besser sich die Trainierenden untereinander verstehen und wie einfühlsam und kompromissbereit sie bei auftretenden Problemen sind.

Soziale Fähigkeiten durch Sport lernen

Zur gleichberechtigten Teilnahme an gesellschaftlichen Prozessen gehören neben den Kenntnissen über Sitten ebenso schulische und berufliche Bildung. Unterstützt werden soziale Fähigkeiten definitiv durch sportliche Aktivitäten. Neben den eher objektiven physiologischen Kompetenzen kommen im Sport auch emotionale, kognitive und soziale Auseinandersetzungen vor und fordern und fördern einen jeden Sportler.

So setzen sich Kinder in Bewegungssituationen des Sports mit Regeln und Materialien auseinander, kooperieren mit ihren Trainingspartnern und lernen Kompromisse einzugehen. Für schulisch weniger begabte Kinder bietet Sport eine weitere Alternative etwas zu finden, was ihnen Spaß macht und in dem sie gut sind. Auf diesem Weg fördert es das Selbstwertgefühl und erweckt bei dem einen oder anderen in spielerischer Form kreative Gedanken, baut Frustrationen ab und hilft Aggressionen rauszulassen.

Unter sozialer Kompetenz ist auch der Begriff Fairness einzuordnen. Jede Sportart hat ihre spezifischen Regeln. Diese machen es den Schiedsrichtern mehr oder weniger leicht das Spiel oder den Vergleich zweier oder mehrerer Sportler untereinander zu ermöglichen. Im Sinne des fairen Umgangs miteinander sollten Fouls vermieden werden und verbale Wutausbrüche vermieden werden.

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17. September 2013 um 07:58

Die Taktik

Definition

Im Sport bezeichnet die Taktik ein System von Handlungsplänen und Entscheidungsalternativen, welche unter begrenzter Zielvorstellung einen kurzfristigen Handlungszusammenhang so zu regeln gestattet, dass ein optimaler sportlicher Erfolg ermöglicht wird. Dies bedeutet soviel, dass ein jeder Sportler sich vor dem Wettkampf und während des Trainings Handlungspläne antrainiert, die später angewendet werden, um möglichst erfolgreich zu sein.

Technik und Taktik parallel trainieren

Grundsätzlich sollte bei einem Taktiktraining folgendes beachtet werden. Die technische und die taktische Ausbildung sollte parallel entwickelt werden, da das technische Niveau die taktischen Voraussetzungen bestimmt. Des Weiteren ist es empfehlenswert, dass die taktische Ausbildung in enger Wechselbeziehung zwischen Theorie und Praxis erfolgt. Als methodische Reihe bietet es sich an eine neu erlernte Taktik zunächst ohne Gegner, dann mit aktiv gelenktem Gegner und zum Schluss unter Wettkampfbedingungen zu üben. Parallel dazu sollte versucht werden die Beobachtungsfähigkeit zu schulen. Diese Auffassungsgabe ist ein wesentliches Kriterium, um seine eigene Taktik im Wettkampf eigenständig umstellen zu können, ohne von stets von den Anweisungen des Trainers abhängig zu sein.

Taktik am Beispiel eines Läufers

Die Einflussfaktoren der Taktik werden nun am Beispiel eines Mittel- und Langzeitlaufs in der Leichtathletik erläutert. Ein wesentlicher Punk ist hier die eigene Leistungsfähigkeit. Diese wird bestimmt durch Tempo und Krafteinsatz in den jeweiligen Streckenabschnitten. Zusätzlich wirkt sich das Verhalten des Gegners auf die eigene Taktik aus. So sollte man versuchen möglichst hinter ihm zu laufen, um den Überraschungseffekt bei einem Angriff nutzen zu können oder aber auch im Windschatten zu laufen. Des Weiteren spielte die Wetterlage eine entscheidende Rolle. So muss man sich die Kraft bei Hitze besser einteilen. Bei Nässe besteht Rutschgefahr. Ein wichtiger Aspekt sind Wettkampfregeln. Zum Beispiel sollte man hier wissen, dass man beim zweiten Fehlstart disqualifiziert wird und dass kleine Rempler erlaubt sind und man darauf vorbereitet sein muss.

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10. September 2013 um 21:31

Die sportliche Technik

Techniktraining

Unter Techniktraining wird die Gesamtheit aller Maßnahmen verstanden, die zielgerichtet, organisiert den Sportler befähigen sollen, Bewegungshandlungen mit einer zweckmäßigen und koordinativ beherrschten Technik auszuführen. Die Ziele eines Techniktrainings sind somit:

• Aneignung neuer Bewegungsfähigkeiten oder Fertigkeiten bis zur Beherrschung einer Grundstruktur
• Situationsgerechte Variation von Techniken bei wechselnden Situationsbedingungen
• Stabilisierung der Bewegungsausführung
• Anpassung an veränderliche, schwer zu antizipierende Handlungssituationen

Phasen der Technikerlernung

Während der Erlernung einer sportlichen Technik durchläuft der Lernende vier Etappen. Diese sind die Vermittlungs- und Erfassungsphase, die Phase der Grobkoordination, die Phase der Feinkoordination und die Phase der Festigung und Vervollkommnung und der variablen Verfügbarkeit. In der ersten Phase wird die zu erlernende Bewegung bekannt gemacht. Dies ist Grundlage dafür, dass sich der Sportler einen Handlungsplan zurechtlegen kann, um diesen dann stetig zu üben. Dabei sind vorangegangene Bewegungserfahrungen wichtig. Des Weiteren helfen sein motorisches Ausgangsniveau und die damit eng verbundene Beobachtungs- bzw. Auffassungsgabe. Während der Erlernung der Grobkoordination werden erste Erfahrungen beim praktischen Ausführen der neuen Technik neben der wörtlichen Beschreibung geschult. Nachdem diese Phase durchlaufen ist, beherrscht der Sportler die Bewegung in seiner Grobstruktur. Typischerweise wirkt die Technik stockend, wird mit übermäßigem Krafteinsatz ausgeführt oder mit einem falschen Bewegungstempo. Die Phase der Feinkoordination dient dazu, die Bewegung zu verbessern und in ihrer Feinkoordination auszubauen. Typischerweise wird die Kraft nun adäquat eingesetzt, der Sportler hat einen zweckmäßigen Bewegungsrhythmus und ein gewisser Bewegungsfluss ist zu erkennen. Die Bewegung führt zu einer präzisen, gezielten, filigranen Technik. In der Phase der Festigung und der variablen Verfügbarkeit erlernt der Sportler die Bewegung auch in ungewohnten, schwierigen Bedingungen erfolgreich anzuwenden. Typische Begriffe, die die erlernte Technik anpreisen sind Bewegungsharmonie, Bewegungspräzision und Bewegungskonstanz.

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