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8. Oktober 2014 um 10:55

Sprinttrainingseinheiten im Sand

Beim Sport werden unterschiedliche Lauftechniken zugrunde gelegt, die den Bewegungsapparat auf unterschiedliche Weise fordern. Den unterschiedlichen Lauftechniken liegen verschiedene Ansprüche zugrunde. Beispielsweise muss ein Langläufer, der Distanzen über eine weitere Strecke zurücklegt, sein Konditionstraining anders aufbauen, als ein Sprinter, der über kurze Distanzen Kraft und Schnelligkeit bereitstellen muss. Ideal für die Bereitstellung der Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und das Gleichgewicht ist ein Sprinttraining im Sand. Durch die Nachgiebigkeit des Untergrundes bedarf es einer deutlich höheren Anstrengung, ein Lauftraining durchzuführen, als auf einer Aschebahn oder Rasenfläche.

Umsetzung von Lauftechniken beim Training im Sand

Beim Lauf- und Sprinttraining im Sand sollte der Läufer nach den ersten Metern versuchen, die Beine während der Schrittfolgen deutlich höher anzuheben, als beim Laufen auf anderen Untergründen. Durch die veränderten Laufbewegungen auf dem Sand ergibt sich auf normalen Flächen eine deutlich größere Schrittlänge und gleichzeitig eine höhere Laufgeschwindigkeit. Dieses führt dazu, dass sich der Sportler deutlich schneller vorwärts bewegen kann. Um einen zusätzlichen Reiz im Sprinttraining zu setzen, können Zusatzgewichte, ein Sprintschlitten oder Gewichte genutzt werden, die der Sportler während der Trainingseinheit hinter sich herzieht. Durch die höhere Belastung wird die Kraft, die aus den Beinen kommt, deutlich gesteigert. Das Sprinttraining wird über kurze Distanzen, auf einer abgegrenzten Laufstrecke durchgeführt. Nach der Durchführung des Sprints begibt sich der Sportler zum Ausgangspunkt, mit moderatem Tempo, zurück. Dabei hat der Körper die Möglichkeit, sich zu erholen.

Durchführung des Trainings

Die unterschiedlichen Einheiten beim Sprinttraining im Sand werden mit 2 bis 3 Wiederholungen durchgeführt. Nach jeder Wiederholung sollte der Sportler Dehnübungen durchführen, um die Muskulatur zu entlasten. Diese Dehnübungen können während des lockeren Auslaufens nach dem Sprint erfolgen.

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Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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28. August 2014 um 10:51

Konditionstraining für schlanke Waden

Das Konditionstraining umfasst unterschiedliche Bereiche, um den Körper fit und gesund zu halten. Durch die unterschiedlichen Trainingsformen wird der Stoffwechsel deutlich angekurbelt. Fettreserven, die sich angesammelt haben, werden verbrannt. Zudem wird das Herz-Kreislaufsystem durch die Bewegung deutlich gestärkt. Nach und nach verbessert sich bei kontinuierlichem Training die Ausdauer. Der Körper verändert sich und sieht gesünder aus, da sich die Körperformen definierter darstellen. Der Fettabbau und die Straffung haben auch zur Folge, dass schlanke Waden und schöne Beine entstehen.

Trainingsmöglichkeiten zur Definition der Beinmuskulatur

Trainingsmöglichkeiten für schlanke Waden gibt es viele. Dazu gehören unter anderem das Joggen und Nordic Walking, da die Bein- und Wadenmuskulatur gezielt zum Einsatz kommt. Aber auch Rad fahren sorgt für eine gezielte Definition der Beinmuskulatur, ohne zu viel Muskelmasse aufzubauen.
Vorteilhaft ist die Möglichkeit, dass alle drei Sportarten sowohl in der freien Natur, wie auch im Fitness-Studio auf den entsprechenden Geräten trainiert werden können.
Untrainierte Sportler beginnen mit Trainingseinheiten, die genau auf ihren Fitnessstand ausgelegt sind und sie nicht überfordern. Gerade für das Konditionstraining ist das sehr wichtig, denn der Konditionsaufbau erfolgt in kleinen Schritten.

Weitere Sportarten für einen definierten Körper

Um die Kondition zu steigern und die Muskulatur zu definieren, kann auch das Schwimmen genutzt werden. Schwimmen ist ideal, wenn Probleme mit den Gelenken vorliegen. Die Bewegungen im Wasser beanspruchen die Gelenke nicht so sehr, wie beispielsweise laufen. Die gesamte Muskulatur wird dabei beansprucht. Wasser hat die Eigenschaft, das Muskeltraining sanfter zu gestalten, wodurch die Körper- und Beinmuskulatur definiert wird und schlanke Waden entstehen.

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Kategorie: Allgemein – Autor: kd

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17. Januar 2014 um 18:04

Zirkeltraining für die Kondition

Besonders effektiv ist das Zirkeltraining für die Steigerung der Kondition. Denn die Begriffe Schnelligkeit, Ausdauer und Kraft sind alles Bestandteile, die mit dem Zirkeltraining abgedeckt werden. Gerade ein solches Training kann sehr facettenreich sein und Übungseinheiten von 5 bis 20 unterschiedlichen Übungen umfassen.

Training von Kraft und Ausdauerfähigkeit

Die verschiedenen Übungen an den unterschiedlichen Übungsstationen werden 2 bis 3 Mal durchgeführt. Dabei werden in einem recht kurzen Zeitraum die gesamten Muskeln des Körpers belastet und trainiert. Für die Ausbildung der Leistungsfähigkeit sorgen die minimalen Regenerationszeiten, die zwischen den einzelnen Übungen liegen. Dabei wird das Laktat, welches sich in den ermüdeten Muskeln angesammelt hat, abgebaut, während ein anderer Muskel durch das Training beansprucht wird. Durch den häufigen Wechsel zwischen den Geräten und der Vielzahl der Wiederholungen wird das Herz-Kreislaufsystem angekurbelt.

Unterschiedliche Methoden beim Zirkeltraining

• Die Ausdauermethoden beim Zirkeltraining sind sehr unterschiedlich und beruhen auf der Definition, dass zwischen den einzelnen Übungen keine Pausen eingelegt entstehen. Fließend erfolgt der Wechsel zwischen den einzelnen Geräten. Dabei liegt die Belastung im Schwellenbereich und fordert den Trainierenden bis an seine Grenzen.
• Das Intervalltraining ist eine Methode, bei dem die Belastung im extensiven Bereich liegt. Dies bedeutet, dass die Muskelanspannung im Bereich von 45 Sekunden, bis einer Minute gehalten wird. Die Hantelscheiben werden vom Gewicht her recht hoch gewählt, um die Muskelanspannung zu intensivieren. Die Pausenzeiten zwischen den einzelnen Übungen umfassen maximal 30 Sekunden, bevor der Muskel in die Regenerationsphase eintritt.

Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit

Gerade das Zirkeltraining bietet viele unterschiedliche Möglichkeiten, die Kondition zu steigern. Zu Beginn einer Trainingseinheit sollte der Sportler mithilfe des Deuserbandes, beim Seil springen oder auf dem Crosstrainer die Durchblutung anregen und den Muskeln den nötigen Sauerstoff zuführen. Das Krafttraining wird unter hohem Zeitdruck mit vielen Wiederholungen durchgeführt, bis ein anfänglicher Erschöpfungszustand des Muskels zu spüren ist.

Viele Fitnessstudios bieten auch einen speziellen Zirkel für das Konditionstraining an. Über eine Ampel wird die Trainingseinheit gesteuert. Ein schneller Wechsel der Geräte ist bei dieser Art von Training sehr wichtig.

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30. August 2013 um 08:00

Kletterer Trainingsboard für erfolgreichen Kräfteaufbau

Für die perfekte Ausübung des Klettersports ist ein optimaler Kräfteaufbau eine unabdingbare Voraussetzung. Dafür muss der Kletterer ein Training absolvieren, das regelmäßig durchgeführt wird. Wenn dies nicht geschieht, kann der Kletterer eine Schwierigkeitsgradsteigerung fast nicht in die Tat umsetzen.

Regelmäßige Klettertouren können im Sommer eigentlich problemlos durchgeführt werden, weshalb auch der Kraftaufbau hier quasi automatisch erfolgt. Doch in der kalten Jahreszeit verringert sich nicht nur die Trainingsmotivation, auch das Klettern in entsprechenden Indoor-Bereichen kann auf Dauer relativ kostspielig werden. Ein Trainingsboard bietet hier eine optimale Alternative. Gute Trainingsboards findet Ihr zum Beispiel hier: http://www.trainingsboard.net/

Das Kletter Trainingsboard, das auch als Hangboard bezeichnet wird, wurde speziell für Kletterer konzipiert. Damit kann neben der Ausdauer im auch die Kraft optimiert werden. Das Kletterboard ist dabei den Trainingsgriffen nachgeahmt. Es offeriert verschiedene Griffmöglichkeiten, was von der Größe des jeweiligen Hangboards abhängt. Die herkömmlichen Griffe sind hier Henkel, Sloper und die Seitgriffe. Außerdem verfügt ein Trainingsboard noch über Fingerlöcher für einen bis drei Finger. Dadurch sollen die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade simuliert werden, die auf den Sportler auch beim Klettern zukommen. Vor allem offeriert das Kletterboard aber auch den Vorzug, dass es daheim sehr leicht installiert werden kann. Hierzu benötigt man nicht viel Platz.

Natürlich muss vor dem Training mit dem Kletterboard wie bei anderen sportlichen Aktivitäten auch darauf ein Auge geworfen werden, dass der Sportler zuvor seine Muskeln richtig aufwärmt. Dann können die unterschiedlichen Grifftechniken gezielt geübt und so optimiert werden. Hierdurch wird nicht nur die Armmuskulatur gestärkt, sondern auch die Körperspannung verbessert.

Der Kletterer kann das Trainingsboard über einer Tür installieren, aber auch an jedem anderen geeigneten Platz seiner vier Wände. Man sollte die Wandfarbe bzw. die Tapete unterhalb des Trainingsboards abdecken (zum Beispiel mit Plexiglas), da die Füße mit der Wand Kontakt haben, wenn die einzelnen Grifftechniken mit den Fingern perfektioniert werden. Bei der Montage muss der Sportler auch auf die richtige Installationshöhe des Trainingsboards achten. Der Sportler sollte die Griffe noch im Stehen erreichen können, das Board darf auf der anderen Seite aber nicht so tief montiert werden, dass der Kletterer während des Trainings dauernd seine Beine anziehen muss.

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22. Juli 2013 um 12:34

Mit Pulsuhr Lauftraining optimieren

Mit einer Pulsuhr kann das Lauftraining optimiert werden, so werden schnellere Fortschritte erreicht. Doch um die Werte richtig analysieren zu können, muss man sich erst einmal Wissen bezüglich der Herzfrequenz und der Mess-Eigenschaften einer Pulsuhr aneignen. Schließlich ist Laufen nicht immer gleich Laufen. So ist es durchaus differenziert zu betrachten, ob jemand zum Spaß läuft, seine Ausdauer verbessern will oder an der Tempohärte arbeiten möchte. Deshalb sollte man zu Beginn das Ziel des Lauftrainings formulieren, bevor man sich in das Training mit der Pulsuhr stürzt. Denn nur so kann die Pulsuhr auch von Nutzen sein.

Damit keine Missverständnisse entstehen, kann das Trainingsziel natürlich auch von Laufeinheit zu Laufeinheit anders definiert werden. Wenn man sich zum Beispiel für einen Wettkampf präpariert, wird man an der Tempohärte und der Grundlagenausdauer arbeiten müssen.

Wenn das Ziel des Trainings also formuliert ist, sollte man in Kenntnis der individuellen Trainingsbereiche sein. Die zuverlässigste Variante, um die Trainingsbereiche in Erfahrung zu bringen, ist eine Atemgasanalyse oder ein Laktattest. Dies kann man beim Leistungsdiagnostik oder einem Sportmediziner in die Tat umsetzen. Mittlerweile gibt es auch Pulsuhren, die bei jedem Anlegen der Sensoren und der Uhr die individuellen Trainingsgrenzen für jeden einzelnen Tag kalkulieren. Kostengünstig wie unzuverlässig ist das Kalkulieren der Trainingsbereiche mit Faustformeln, wie beispielsweise „220 minus Lebensalter“ oder der Hottenrott-Formel. So wird vom errechneten Maximalpuls der Trainingsbereich ermittelt. Wer hingegen eine Leistungsdiagnostik über sich hat ergehen lassen, kennt seine Trainingsbereiche mit den einzelnen Pulszonen, alle anderen müssen sich dann mit Richtwerten begnügen.

So spricht man vom Schwellen- und Entwicklungsbereich, wenn über 85 % der maximalen Herzfrequenz erreicht ist. Dabei kommt es zur Übersäuerung der Muskeln, weshalb diese Pulsbereich nicht lange gehalten werden kann. In diesem Bereich lässt sich allerdings am besten am Tempo feilen. Beim Grundlagen-Ausdauerbereich II hingegen läuft man zwischen 75 und 85 % der maximalen Herzfrequenz, in diesem Limit sollten Einsteiger bzw. Wieder-Einsteiger die ersten Intervalle durchführen, wenn sie sukzessive das Tempo steigern möchten. Der Grundlagen-Ausdauerbereich I aber liegt bei 65-75 % der maximalen Herzfrequenz, hier spricht man vom Wohlfühlbereich, dabei wird der Fettstoffwechsel trainiert und die Ausdauergrundlage gelegt. Wer mit 50-65 % der maximalen Herzfrequenz unterwegs ist, bewegt sich im Regenerationsbereich. In diesen Grenzen regeneriert der Körper, hier wird mit sehr lockerem Tempo trainiert, beispielsweise um am Tag nach einer schnellen Einheit aktiv zu erholen.

Ein Indikator für den momentanen Fitnessstand ist der Ruhepuls. Die Faustformel sagt, dass man umso besser austrainiert ist, je geringer der Ruhepuls ist. Wer seinen Ruhepuls also regelmäßig misst, kann seine Trainingsfortschritte zuverlässig und schnell in Erfahrung bringen. Beim Ruhepuls handelt es sich natürlich auch um eine Angelegenheit, die sehr individuell ist. Niemand sollte an seinem Trainingspensum zweifeln, wenn er beispielsweise nicht unter die 50-Schläge-Grenze fällt. Ein Problem ist hingegen vorhanden, wenn der Ruhepuls über eine lange Zeitdauer hinweg höher ist als normal. Dann ist man wahrscheinlich übertrainiert und hat übertrieben hart gearbeitet. Sofort nach dem Aufwachen muss der Ruhepuls gemessen werden, am besten noch im Liegen. Äußerst unkomfortabel ist es natürlich, mit umgeschnallten Brustgurt inklusive Sender und Pulsuhr am Handgelenk abends ins Bett zu gehen, weshalb man seine Pulsuhr und das weitere Equipment direkt neben das Bett legen sollte, so dass man es am nächsten Morgen im Liegen sofort zur Hand hat. Über den Fitnessgrad kann auch der Erholungspuls einiges verraten, sinkt der Puls in den ersten 10 min nach Trainingsende nämlich wieder in den normalen Pulsbereich, ist der Sportler gut austrainiert!

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10. Juni 2013 um 14:55

Marathon vor dem Ironman

Für viele Sportler, die einen Triathlon absolvieren möchten, ist ein Marathon im Frühjahr eine optimale Vorbereitung, um im Sommer die Triathlon Langdistanz anzugehen. Bezüglich der kürzeren Strecken zeigt die große Herausforderung eines Triathlon (wie beispielsweise der Ironman) über die Langdistanz inflationäre Tendenzen. Hier avanciert sogar ein herkömmlicher Marathonlauf, der für die meisten Menschen eine nicht übertretbare Grenze darstellt, zum Aufwärmprogramm, ein Zwischenschritt, um Form aufzubauen. Neulinge, die sich erstmalig auf die Ironman Strecke wagen, stellen sich der Reifeprüfung Marathon, um ihre Laufbeine entsprechend zu schulen. Viele Novizen sehen einen Aprilmarathon und ein anschließendes Radtrainingslager als hervorragende Ironman Vorbereitung an.

Experten sprechen hier von einem zweischneidigen Schwert, da schon ein Marathon eine umfangreiche Vorbereitungszeit benötigt, hier müssen viele Laufkilometer abgespult werden. Also viel Trainingszeit, die für die anderen Ironman Disziplinen nicht mehr zur Verfügung steht. Wenn man den Marathon dann hinter sich gebracht hat, erfordert dies sehr oft auch eine große Regenerationsphase, also die Zeit, wenn eigentlich die Form für den Ironman aufgebaut werden soll. So ist es also gar nicht so einfach, unter diesen Voraussetzungen eine gute Form zu generieren.

Deshalb muss man für die Vorbereitung auf den Marathon einen optimalen Zeitpunkt wählen. Hier lautet die Faustregel, dass es umso besser ist, je weiter der Hauptwettkampf weg liegt. So sollte derjenige Triathlet, der beim Ironman auf der Pirsch nach seiner Bestzeit ist, drei Monate vorher einen Marathon gelaufen haben. Wer nur ins Ziel möchte, sollte spätestens neun Wochen zuvor den Marathon hinter sich gebracht haben. Die Unterschiede sind dem Umstand geschuldet, dass der Bestzeiten-Triathlet in den letzten 8-10 Wochen vor dem Ironman bedeutsame Intensitäten verarbeiten muss, dies geschieht oft in langen Koppeleinheiten. Ein Ding der Unmöglichkeit, wenn der Körper noch müde vom Marathon ist. Wer hingegen nur finishen möchte, der befindet sich auch in der unmittelbaren Vorbereitung auf einen Ironman in Intensitätsgrenzen, die durchaus noch als moderat zu bezeichnen sind. Außerdem wird er den Marathon wahrscheinlich besser verkraften als ein Bestzeitenjäger. Schließlich müssen die Beine quadratisch stärkere Schläge mit zunehmender Laufgeschwindigkeit aushalten. Ein austrainierter Läufertyp, der ein geringeres Gewicht mit sich bringt, hat auch hier keinen Vorteil, da sich mit ansteigendem Körpergewicht die Belastung der Beine nur linear nach oben schraubt.

Wer sich als potentieller Ironman Teilnehmer für den Trainingsmarathon präpariert, sollte sich bezüglich der angestrebten Zeit eine Zielsetzung vornehmen. Diese sollte nicht zu ambitioniert sein. Derjenige, der unter optimalen Bedingungen und großer Vernachlässigung von Radfahrern und Schwimmen eine Endzeit von rund 2 h 45 min erreichen möchte, sollte rund 3 h kalkulieren. Hierbei handelt es sich nämlich um einen zehnprozentigen Aufschlag, eine gängige Faustformel. Mit einer Zielambition, die so eingegrenzt worden ist, kann der Trainingsaufbau für den Sommertriathlon besser ausgerichtet werden. Wer eine größere Herausforderung möchte, der sollte sich für den Herbstmarathon entscheiden.

Vom Grundsatz her bereitet man sich auf einen Marathon durch die Erhöhung des Laufumfangs vor. Wer im April einen Marathon laufen möchte, wird also im Januar, im Februar und im März die Laufkilometer nach oben schrauben. Angemessen ist hier eine Erhöhung um 25 % in Relation zum herkömmlichen Saisonaufbau. Wer also normalerweise zwischen 50 und 70 km pro Woche abspult, sollte jetzt auf 60-90 km erhöhen.

Mit Tempodauerläufen sollte man dosiert umgehen, in den letzten vier Wochen vor dem Marathon sind drei oder vier solcher Tempodauerläufe ausreichend, die sollten eine Länge zwischen 45 und 60 min nicht überdauern. Wer seinen Laufspeed verbessern möchte, kann knapp unterhalb der an der anaeroben Schwelle kürzere Intervalle von rund 800 m (6-8 x) hinter sich bringen. Grund hierfür ist, dass man ansonsten bezüglich des Triathlons im Sommer eine verfrühte Spitzenform erreicht, außerdem wirkt dann nicht nur der Marathonlauf ermüdend, sondern auch die harte Trainingszeit, die auf diesen abgestimmt worden ist. Deshalb sollte der potentielle Ironman Teilnehmer im obersten Tempobereich den Einsatz einer moderaten Dosierung unterziehen. Eine Regenerationszeit von einer Woche ist vor dem Marathon ausreichend, wenn man den oben erwähnten Rat in die Tat umsetzt. So verfügt man über genügend Reserven für den Marathonlauf.

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Kategorie: Allgemein,Ausdauer,Sportarten – Autor: mario
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7. Mai 2013 um 16:47

Fitnesstipps: Wie man schlanke Waden bekommt

Viele Leute wollen trainierte Beine haben, die auch straff und schlank sein sollen. Dafür gibt es verschiedene Workout-Übungen, welche die Frage „Wie man schlanke Waden bekommt?“ hervorragend beantworten können.
Zum Beispiel kann man Übungen aus dem Ballett-Training verwenden, um schlanke Waden zu bekommen. Experten schwärmen hier von jenem Effekt, der unter dem Strich weniger Wadenumfang bedeutet. Durch diesen Workout wird nicht nur der Muskel vergrößert, sondern auch präzise definiert, so dass Beine und Waden auf diese Weise perfekt in Form geraten.

Wer zweimal in der Woche mit diesem Workout trainiert, kann schon nach 14 Tagen die ersten Fortschritte bestaunen, außerdem fallen die Übungen mit Mal zu Mal leichter, die Beine und Waden werden spürbar straffer, was sich zudem hervorragend anfühlt.

Diese Übungsanlehnungen aus dem Ballettbereich sorgen für schlanke Waden und Oberschenkel, für geschmeidige Muskeln, dieses Training erhöht ferner die Beweglichkeit und das Volumen wird verringert, außerdem sorgt es für eine gute Haltung, denn es richtet die Körperspannung auf und fördert sie.

Bei solch einem Workout wird lediglich mit dem Eigengewicht der Beine gearbeitet. Die Gelenke werden niemals ganz durchgedrückt, leicht gebeugt bleibt das Standbein. So werden die Muskeln in den Beinen zwar mehr beansprucht, jedoch werden die Gelenke geschont. Das freie Bein zeichnet bei diesem Training dann Luftfiguren, die möglichst exakt sein müssen. Auch wenn es einfach aussieht, haben es diese Übungen in sich, so dass man schlanke Waden bekommt. Denn der ganze Körper hält die Beinspannung, was für einen hervorragenden Trainingseffekt von Kopf bis Fuß sorgt. Davon profitieren bei diesem Workout auch die Beweglichkeit, das Gleichgewicht und die komplette Körperhaltung.

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29. April 2013 um 10:59

Konditionstraining im Profifußball

In Bezug auf konditionelle und sportmotorische Leistungsvoraussetzungen sind im modernen Fußballtraining regulierte, spezifische und vor allem individualisierte Trainingseinheiten unabdingbar. Das Steuern und Strukturieren eines unterstützenden Konditions- respektive Athletiktrainings ist im Profifußball viel komplizierter als zum Beispiel in einer olympischen Individualsportart, was den häufigen Trainingssystem- und Trainerwechseln, der hohen Anzahl an Matches pro Spielzeit und der überaus hohen Komplexität einer Mannschaftssportart geschuldet ist.

Bislang unterlag der Kenntnisstand der Wissenschaft isolierten Arbeiten zu speziellen Untersuchungsgegenständen (wozu beispielsweise die Ausdauerleistungsfähigkeit eines Teams gehört) einer Beschränkung.
Seit einiger Zeit werden allerdings auch Statistiken geführt, wie viel Kilometer jeder Spieler der Fußball Bundesliga pro Partie herunterspult. Dazu bedarf es natürlich auch eines entsprechenden Konditionstrainings. Es gab jedoch lange keine Studie, welche die kompletten Leistungsbereiche über den ganzen Verlauf einer Spielzeit der gesamten Bundesliga und seiner 18 Vereine einschließlich der leistungsdiagnostischen und sportmedizinischen Betreuung unter die Lupe genommen hat.

Unter der Leitung von Jürgen Klinsmann gab es nach dessen Übernahme des Bundestraineramtes eine große Diskussion um die Konditionstrainings- und Fitnessinhalte der Fußball-Nationalmannschaft. Klinsmann nahm amerikanische Konditionsexperten in Anspruch, um die Spieler für die Fußballweltmeisterschaft 2006 im eigenen Land fit zu machen. Hier wurde auch die Frage aufgeworfen, ob das Konditionstraining in der Fußball Bundesliga professionell und innovativ genug sei bzw. ob die Rahmenbedingungen und der Wissensstand der hiesigen Trainer im internationalen Vergleich als zweitklassig zu betrachten sind. Die DFB-Führung habe sich schließlich nicht umsonst für amerikanische Fitnessexperten und ein entsprechendes Konzept entschieden.

Bis zum letzten Jahrzehnt schnitten deutsche Bundesliga Clubs in den europäischen Wettbewerben seit Anfang der Neunzigerjahre immer schlechter ab als in früheren Dekaden. Italienische, spanische und englische Vereine dominierten die Clubwettbewerbe. Das hat sich seit 2006 geändert, da ein Umdenken in der Konditionsarbeit stattgefunden hat, was nicht zuletzt auch das Verdienst Jürgen Klinsmanns gewesen ist.
Auflistung der absolvierten Gesamtkilometer der Bundesligaspieler (Stichtag 30. Spieltag/beste 20)

SPIELER VEREIN LAUFSTRECKE
Kevin De Bruyne Werder Bremen 355.96 km
Christian Gentner VfB Stuttgart 355.46 km
Timmy Simons 1. FC Nürnberg 338.23 km
Julian Schuster SC Freiburg 336.90 km
Daniel Baier FC Augsburg 328.40 km
Sebastian Rode Eintracht Frankfurt 323.24 km
Lars Bender Bayer Leverkusen 320.33 km
Julian Baumgartlinger 1. FSV Mainz 05 320.16 km
Zlatko Junuzović Werder Bremen 319.75 km
Johannes v. d. Bergh Fortuna Düsseldorf 318.23 km
Diego VfL Wolfsburg 316.69 km
Vedad Ibišević VfB Stuttgart 313.66 km
Stefan Aigner Eintracht Frankfurt 313.61 km
Max Kruse SC Freiburg 311.76 km
Stephan Fürstner SpVgg Greuther Fürth 310.51 km
Kevin Volland 1899 Hoffenheim 309.88 km
Sebastian Jung Eintracht Frankfurt 308.49 km
Stefan Kießling Bayer Leverkusen 308.12 km
Bastian Oczipka Eintracht Frankfurt 308.03 km
Zdeněk Pospěch 1. FSV Mainz 05 305.66 km

 

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18. Januar 2013 um 11:55

Die allgemeine Ausdauer, Voraussetzungen

Die Ausdauer beschreibt die fundamentale konditionelle Fähigkeit, einer gleichbleibende Belastung über einen möglichst lange Zeit stand zu halten, ohne eine körperliche und geistige Ermüdung zu erfahren, die zur Drosslung Intensität oder zu Beendigung der sportlichen Aufgabe führt. Zudem wird die Ausdauerleistung auch mit dem Maße der Regenerationsfähigkeit gleichgesetzt.

Die Ausdauerfähigkeit ist von Sportler zu Sportler unterschiedlich und von mehreren Faktoren abhängig. Grundsätzlich spielen biologische Faktoren eine genauso große Rolle wie soziale Einflüsse – letztere weil sie ein professionelles Training ermöglichen. Neben diesen ursächlichen Komponenten für die Ausdauerleistung sind auch psychisch-mentale Fähigkeiten von Bedeutung.

Gerade beim Ausdauersport zeigt sich, dass trotz gleichen Voraussetzungen und Trainingsintensitäten Leistungsunterschiede zwischen den Sportlern entstehen, die nur mit Persönlichkeitseigenschaften in Verbindung gebracht werden können. Der Wille und das Durchhaltevermögen können bei Ausdauerwettkämpfen über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Wie stark lässt sich die Ausdauer trainieren?

Zu den biologischen Voraussetzungen zählen beispielsweise die Hebelverhältnisse, funktionelle Eigenschaften des Skelettmuskels, die Leistungsfähigkeit des Herz- und Kreislaufsystems und die Qualität der Steuerung/Regelung über das Zentralnervensystem.

Vergleicht man in Sachen Leistungssteigerung die Ausdauerfähigkeit mit den anderen fundamentalen konditionellen Fähigkeiten der Schnelligkeit und Kraft, ist festzustellen, dass ein Sportler im Bereich Ausdauer die meisten Steigerungsraten zeigt. Die Sportwissenschaft geht von einer Leistungssteigerung durch kontinuierliches Ausdauertraining von 20 bis 50 Prozent aus. Fängt ein Untrainierter mit dem Ausdauertraining an, kann sogar mit höheren Steigerungsraten gerechnet werden.

Die Trainierbarkeit der Ausdauer ist allerdings entscheidend abhängig von dem Alter des Sportlers. Bis zum dritten Lebensjahrzehnt sind größere Anpassungen auf Ausdauerreize erkennbar – danach nehmen die Leistungssteigerungen stetig ab. Wissenschaftliche Studien haben zudem gezeigt, dass ein Ausdauertraining im Kindes- und Jugendalter sich positiv auf die Ausdauerleistung im Erwachsenalter auswirkt. Ein Sportler, der noch vor dem Erreichen der körperlichen Reife regelmäßig Ausdauersport getrieben hat, kann als Erwachsener mit einem höheren Leistungsniveau rechnen.

Bessere Ausdauer gleich bessere Leistungsfähigkeit

Zudem konnte festgestellt werden, dass die Ausdauer einen entscheidenden Einfluss auf die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit eines Menschen hat. Als körperliche Fähigkeit wird das Leistungsvermögen eines Menschen definiert auf willkürliche motorische Belastungen und Handlungen bestmöglich zu reagieren. Da die Qualität der Herz- und Kreislauffunktion eine wichtige Einflussgröße auf die körperliche Leistungsfähigkeit darstellt, ist es nachvollziehbar, dass eine bessere Ausdauerfähigkeit den Grad der körperlichen Leistungsfähigkeit signifikant erhöht. Auch in Sachen Gesundheit konnte der positive Einfluss eines kontinuierlichen Ausdauertrainingsnachgewiesen werden.

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